Ginseng

Ginseng, auch bekannt als „Menschenwurzel“ (chin: ren shen = Mensch, Wurzel) ist eines der ältesten Naturheilmittel überhaupt. Lange bevor mittels moderner und aufwendiger chemischer Untersuchungen die zahlreichen Wirkungen des Ginsengs nachgewiesen werden konnten, war er wegen seiner Heilkraft berühmt.

Die Geschichte des Ginsengs erstreckt sich über mehrere Jahrtausende. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist Ginseng als Heilmittel schon seit ca. 5000 Jahren bekannt. Der chinesische Kaiser Shen-Nung gilt als Begründer der Pflanzenheilkunde und den Überlieferungen nach wird auch die Entdeckung dieser Wunderpflanze ihm und seinem Ärztestab zugeschrieben. In den damaligen medizinischen Abhandlungen wurde Ginseng als „Königliches Kraut“ und „Wurzel des Lebens“ beschrieben. Die Wurzel war damals so wertvoll, dass sie mit dem dreifachen Gewicht in Gold aufgewogen wurde. So verwundert es auch nicht, dass die Anwendung zu diesem Zeitpunkt ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehalten war. Die private Nutzung dieses „Geschenks der Götter“ war unter keinen Umständen gestattet, Zuwiderhandlungen wurden sogar mit dem Tod bestraft.

Pflanze

Ginseng ist eine Pflanzenart, die der Familie der Araliengewächse (araliaceae) entstammt. Die Ginseng-Pflanzen erreichen eine durchschnittliche Höhe von 60-80cm. An ihrem Stängelende finden sich zumeist sechs fingerförmige Blätter. Blüten, aus denen später die roten Beeren entstehen, entwickeln sich erstmalig nach ca. 3-4 Jahren. Von medizinischer Bedeutung ist aber die Wurzel. Diese ist von weißgelblicher Farbe, fester Konsistenz, länglicher Form und verzweigt in viele Seitenwurzeln. Diese Verästelungen verleihen der Wurzel ein menschenähnliches Aussehen, was erklärt, warum die Ginseng-Wurzel in China auch den Namen Menschenwurzel erhielt. Am Wurzelhals entstehen ringförmige Einkerbungen, an denen sich, ähnlich wie bei den Jahresringen unserer Baumstämme, das Alter der Pflanze und damit ihr Wert bestimmen lässt. Gleichzeitig ist die Wurzel der nährstoffreichste und heilkräftigste Teil der Ginseng-Pflanze, da sie Wasser und Nährstoffe aus dem Boden aufsaugt. Daher ist auch das Anbaugebiet des Ginsengs von elementarer Bedeutung für seine Qualität.

Ginseng ist nicht gleich Ginseng

Wild wachsend findet man Ginseng heute nur noch extrem selten. Um den stetig steigenden Bedarf an Ginseng zu decken, wurde die Pflanze kultiviert und mittlerweile in mehreren Gebieten der Erde angebaut. (Selbst in Australien, Spanien und sogar Deutschland versucht man Ginseng-Plantagen anzulegen.) Daneben spricht man auch von „Sibirischen Ginseng“, obwohl dieser gar nicht zur Gattung Ginseng gehört, sondern es sich dabei um die Taiga-Wurzel handelt, die wiederum einer völlig anderen Pflanzengattung angehört.

Das erklärt auch die enormen Qualitätsunterschiede unter den am Weltmarkt angebotenen Ginseng-Präparaten. Am meisten verbreitet ist der „Amerikanische Ginseng“ und der echte „Chinesische/Koreanische Ginseng“ der auch den Namen „Panax Ginseng“ trägt. Amerikanischer Ginseng wächst in den waldreichen Gebieten Nordamerikas, ihm wird aber eine völlig andere Wirkung als dem Panax Ginseng zugeschrieben. So kommt dem Amerikanischen Ginseng eine eher beruhigende Wirkung zu, ferner verfügt er auch über deutlich weniger Ginsenoside (Hauptträger der medizinischen Wirkung). Red Panax Ginseng gilt, bedingt durch die spezifische Bodenqualität und den vorherrschenden klimatischen Verhältnissen im chinesisch-koreanischen Anbaugebiet, als der qualitativ hochwertigste. Der Anbau von Panax Ginseng ist sehr mühsam, erfordert viel Geduld und umfassende Fachkenntnisse. Der optimale Erntezeitpunkt ist erreicht, wenn die Wurzel 6-7 Jahre alt ist.

Roter Ginseng (Red Panax Ginseng) - auf die Farbe kommt es an!

Roter Ginseng ist keine eigene Ginseng-Sorte, sondern eine spezielle Zubereitungsart des weißen Ginsengs. Die Unterschiede zwischen weißem und rotem Ginseng liegen ausschließlich in der Zeit bis zur Ernte und den verschiedenen Konservierungsmethoden. Weißer Ginseng wird aus 3-4 Jahre alten Wurzeln gewonnen, wobei diese nach der Ernte in der Sonne getrocknet werden und dabei ihre weiß-gelbliche Färbung erhalten. Roter Ginseng, der qualitativ hochwertigste, darf frühestens nach sechs Jahren Reifezeit geerntet werden, anschließend werden die Wurzeln mit 120 bis 130 Grad heißem Wasserdampf behandelt und erst im Anschluss daran getrocknet. Die Wasserdampfbehandlung verleiht dem Ginseng auch die rote Färbung. Nachdem bei dieser Konservierungsform die Inhaltsstoffe wesentlich besser erhalten bleiben, besitzt der Rote Ginseng auch einen viel höheren Wirkstoffgehalt als der weiße. Ebenso kommt es durch die Dampfbehandlung zur Bildung weiterer Ginsenoside. Damit ist der Rote Ginseng reicher an den wertvollen Inhaltsstoffen, was wiederum seine weitaus höhere und stärkere Wirksamkeit erklärt und ihn damit zu dem am meist begehrten Ginseng werden ließ.

Qualitativ hochwertig und entsprechend wirksam ist der Rote Ginseng nur dann wenn er mindestens sechs Jahre gewachsen ist. Die beste Qualität kommt aus Pflanzen, die im Hochland angebaut wurden. Offensichtlich wirken sich dabei das Klima und die jahreszeitlich bedingten Temperaturwechsel positiv aus.

Hoch oben im Nord-Osten von China und Korea erstreckt sich das Changbai-Gebirge. Dieses gilt als das klassische Anbaugebiet der Ginseng-Pflanze. Dort findet sie optimale Klimaverhältnisse und kann sich perfekt entwickeln. Der Ginseng muss mindestens sechs Jahre im Boden wachsen und wird nicht mit Insektiziden behandelt, denn alle unsere Produkte unterliegen strengsten Qualitäts-und Hygienekontrollen, somit ist unser Ginseng ein reines Naturprodukt! Auf den speziell angelegten Ginseng-Plantagen wird die „Wunderwurzel“ in mühsamer Handarbeit aufgezogen. Die Saat erfolgt im Herbst und benötigt dann zwei Jahre um zu keimen. Da der Ginseng sehr sonnenempfindlich ist, muss er unter einer Abdeckung aufgezogen werden. Die Ernte erfolgt mit speziellen Ginseng-Hacken, mit denen man die „heilende“ Wurzel aus der Erde holt. Danach benötigt der Boden 16 Jahre um sich zu regenerieren, erst dann ist eine erneute Aussaat möglich.

In der Stadt Changbaishan befindet sich übrigens auch das berühmte Ginseng-Museum.

Ginseng - seine Ginsenoside und Adaptogene

Ginsenoside zählen zu den sogenannten Saponinen und stellen die wichtigsten Abwehrstoffe der Pflanzen gegen Infektionen dar. Im menschlichen Körper entfalten Ginsenoside ihre ganz spezielle, individuelle Wirkung auf den Gesundheitszustand. Sie regulieren und normalisieren Körperfunktionen, stärken das Immunsystem und erhalten bzw. fördern Leistungsfähigkeit und Energie. Während man bisher im roten Ginseng mehr als 30 Ginsenoside nachweisen konnte, fanden sich im weißen nur 7-13. Die Erklärung liegt vermutlich darin, dass der Gehalt der Ginsenoside mit jedem Wachstumsjahr der Ginseng-Pflanze zunimmt. Den optimalen Anteil an Ginsenosiden besitzt die Ginsengwurzel nach sechs bis sieben Jahren Wachstum.

Ginseng ist auch ein Adaptogen (lateinisch: adaptare = anpassen). Dies bedeutet, dass Ginseng seine Wirkung im Körper immer dort entfaltet, wo sie benötigt wird. Das Besondere dabei ist, dass die Wirkung stets im Sinne einer Normalisierung verläuft. So werden Unterfunktionen gebessert, Überfunktionen dagegen reduziert. Als Beispiel sei hier die Wirkung auf den Blutdruck angeführt. Die Ginsenoside sind sowohl in der Lage, den Blutdruck zu senken, aber auch zu steigern, je nachdem in welche Richtung er ausgeglichen werden soll. Die besondere Wirkung von Ginseng liegt damit in der Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Ginseng fördert die körperliche und geistige Gesundheit und dient deren Erhaltung, nimmt aber NICHT in Anspruch, ein alleiniges Heilmittel oder gar Medikament bei bestimmten Krankheiten zu sein. Vielmehr dient er der Unterstützung des Organismus gegen Erkrankungen. Ginseng soll und will nicht die klassische westliche Schulmedizin ersetzen, sondern durch seine vielfältige gesundheitsfördernde Wirkung diese unterstützen.

Roter Ginseng – Wirkungen auf den Organismus

Man geht davon aus, dass die Ginseng-Wurzel seit rund 5000 Jahren als Heilwurzel eingesetzt wird. Heute lassen sich dieser Pflanze mit Hilfe modernster Untersuchungsmethoden ganz bestimmte Wirkungen zuordnen, die auch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt werden konnten. Die einzigartige adaptogene Wirkung des Ginsengs basiert maßgeblich auf dem Zusammenspiel der Ginsenoside. Vor allem unterstützen sie den Körper dabei, sich besser an belastende Substanzen oder Situationen anzupassen, sich also zu adaptieren. Je nach Gesundheitszustand des Anwenders entfalten die Ginsenoside in ihrem Zusammenspiel eine unterschiedliche Wirkung.  Bei einem gesunden Organismus, hat Ginseng vor allem eine präventive Wirkung. Das Gleichgewicht soll durch die Einnahme von Ginseng erhalten werden. Seine adaptogene Wirkung entfaltet der Ginseng dann, wenn es zu einem Ungleichgewicht der Körperfunktionen kommt. Dann kann roter Ginseng den Organismus unterstützen zur Normalität zurück zu finden. Der Einfluss der adaptogenen Substanzen auf den Organismus führt zu einer Stärkung der geistigen Belastbarkeit. Bei Unterfunktionen wirkt Ginseng aufbauend und mild stimulierend, bei Überfunktionen hingegen ausgleichend. Roter Ginseng ist ein Naturheilmittel, das auf Grund seiner adaptogenen Eigenschaften helfen kann die Gesundheit zu stärken, zu erhalten und bei Krankheiten den Heilprozess zu unterstützen.

Den Roten Ginseng (Red Panax Ginseng) zeichnet ein äußerst breites Wirkspektrum aus, so kann Ginseng

  • stimulierend auf das körpereigene Immunsystem wirken und die Selbstheilungskräfte aktivieren [8]
  • regulierend und stärkend auf das Herz-Kreislauf-System wirken [3,4]
  • die Durchblutung (Gehirn und alle Organe) verbessern und auch dazu beitragen, die Bildung von Thrombosen zu verhindern [3,4]
  • die Merk-und Konzentrationsfähigkeit fördern und verbessern und sogar die Symptome eine Alzheimer Erkrankung verzögern bzw. mildern [1]
  • anregend, antriebssteigernd, vitalisierend wirken [5]
  • stimmungsaufhellend und hilfreich bei depressiven Verstimmungen sein [5]
  • die Toleranz der seelischen Belastbarkeit erhöhen [5]
  • stressreduzierend wirken [12]
  • die chronischen Fatique reduzieren (Quälende chronische Müdigkeit und Erschöpfung, die auch nicht durch ausreichenden Schlaf beseitigt werden kann, reduzieren. Besonders häufig betroffen sind Krebs-und Multiple Sklerose Patienten; Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien belegt.) [7,9,12]
  • Stoffwechselregulierend wirken [6]
  • positive Wirkung auf die Leberfunktion ausüben – bei Funktionsstörungen der Leber kann Red Panax Ginseng dieses Organ bei seiner Arbeit unterstützen und die Regenerationsfähigkeit einer geschädigten Leber (z.B. durch Alkohol, dauernde Einnahme bestimmter Medikamente) fördern [6]
  • einen günstigen Einfluss auf die in den Wechseljahren als belastend empfundenen Beschwerden nehmen [1]
  • einen günstigen Einfluss auf nachlassende Lust an sexuellen Aktivitäten und einen positiven Einfluss auf bestehende Erektionsstörung nehmen [11]
  • die Leistungsfähigkeit fördern, den Aufbau von Kraftreserven und eine erhöhte Sauerstoffaufnahme bewirken.(Wird auch im Profisport als leistungssteigernde Substanz verwendet – durch wissenschaftliche Studien belegt – fällt nicht unter Doping) [6]
  • wie die wissenschaftliche Datenlage belegt, eine enorme Steigerung der Lebensqualität und des Wohlbefindens durch die regelmäßige Einnahme bewirken. Studien belegen - diesen Effekt selbst bei an Krebs erkrankten Personen [2,10]
  • bedingt durch seine antioxidative Wirkung als Radikalfänger, das heißt, freie Radikale (äußerst aggressive Sauerstoffmoleküle) werden durch die Einnahme von Ginseng abgefangen bevor sie ihre schädigende Wirkung in den Körperzellen entfalten können, agieren. Freie Radikale erhöhen das Risiko für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen (wie z.B. Gefäßerkrankungen, rheumatische Beschwerden, Herz-Kreislauf Erkrankungen und sie fördern auch den Alterungsprozess) [3,4]
  • antientzündliche Effekte bewirken [12]

In den letzten Jahren wurden immer wieder neue Studien zur Wirkung der Ginsengwurzel durchgeführt. Nachfolgend möchten wir Ihnen die interessantesten Ergebnisse vorstellen:

  • Ginseng gegen Grippe: Wissenschaftler konnten beweisen, dass die langfristige Einnahme konkret vor der Grippe A und der Erkältungskrankungen Husten und Schnupfen schützen kann. Die tägliche Einnahme von rotem Ginseng zeigte nun, dass die Wirkstoffe des Ginsengs die Überlebensfähigkeit von infizierten Lungenepithelzellen verbessern und damit die verbundene Entzündung reduzieren können. [13]
  • Ginseng bei Asthma und Heuschnupfen: Eine plazebokontrollierte Doppelblindstudie aus dem Jahre 2011 zeigte eindeutig die positiven Wirkungen des roten Ginsengs bei Menschen mit Atemwegserscheinungen (Asthma und Heuschnupfen) [14]
  • Ginseng gegen Magenerkrankungen durch Helicobacter-Infektion: Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das Magenschleimhautentzungen und auch Magenkrebs begünstigt bzw. verursacht und für nahezu alle Zwölffingerdarmgeschwüre verantwortlich sein soll. Das Studienergebnis zeigte eindeutig, dass durch die Einnahme von Antibiotika und einer zehnwöchigen Einnahme von rotem Ginseng vollständig verschwunden war. Gleichzeitig sollte unbedingt auf einen Aufbau der Darmflora gedacht werden, da diese unter derart starken Antibiotika Therapien wie sie bei Helicobacter-Infektionen eingesetzt wird leidet, sodass es zu einem starken Ungleichgewicht der Darmflora kommen kann. Auch hier kann Ginseng hilfreich eingesetzt werden. [15]
  • Ginseng gegen Übergewicht: Ginseng zeigt eine mögliche Unterstützung einer Gewichtsabnahme, da das Ginsenosid Rg3 die Fetteinlagerung in den Zellen blocken kann. Das bedeutet Ginseng empfiehlt sich als Begleittherapie zu Entschlackungskuren oder Diäten. [16]
  • Erneut konnte in einer Studie der Mayo Clinic bestätigt werden, dass eine tägliche Ginsengeinnahme bei Krebspatienten ganz eindeutig die Lebensqualität verbessert werden konnte. Wieder zeigte sich, Ginseng als natürlicher Kraftspender für Menschen mit schweren Erkrankungen wie Krebs oder Multiple-Sklerose [17]

(Anm.: Die Zahlen beziehen sich auf das Literaturverzeichnis)

Qualität

Der rote Ginseng wird als ganzheitliches Naturheilmittel beschrieben. Quer durch alle Altersgruppen verlassen sich mehr und mehr Menschen auf die Einnahme von Ginseng, weil er ein breites Anwendungsspektrum bietet und zu einem besseren Wohlbefinden beitragen kann. Diese Tendenz lässt sich aber auch auf eine deutlich gestiegene Selbstverantwortung für die Gesundheit  und das Wohlbefinden zurückführen. Immer mehr Menschen sind bemüht, ihre Lebensführung nach Healthcare und Wellnessgrundsätzen auszurichten.

Diese permanent steigende Nachfrage an Ginseng-Produkten führt aber leider auch dazu, dass sich mittlerweile sehr viele Präparate im Handel befinden, deren Herkunft und Inhaltsstoffe nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden können und damit aber auch keine Aussagen über die Qualität getroffen werden kann. Beachten Sie bitte auch, dass ihr Hersteller über Nachweise verfügt, die garantieren, dass der verwendete Ginseng absolut pestizidfrei ist. Nachdem auch Nahrungsergänzungsmittel bestimmten Qualitätskontrollen unterzogen werden sollten, achten sie auch darauf, dass ihr Ginsengpräparat sowohl die strengen Kriterien der amerikanischen FDA (Food-and-Drug-Administration) erfüllt und der Hersteller auch nach GMP (Good Manufactoring Practices) zertifiziert ist.

Ginseng wird in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Zu den gängigsten zählen Kapseln, Trinkampullen oder aber auch Pulver. In der Naturheilkunde werden besonders Extraktionsverfahren empfohlen, da hier die Wirkstoffe nochmals konzentriert werden. Geben Sie dem Ginseng-Extrakt gegenüber anderen Präparaten der Vorzug.

Sie sollten stets zu Präparaten greifen, welche die offizielle Bezeichnung „Red Panax Ginseng“ tragen. Absolut empfehlenswert und aus medizinischer Sicht sinnvoll ist die Kombination von Red Panax Ginseng und Royal Jelly (Gelee Rojal). Beachten Sie bitte daher auch, dass Sie nur von seriösen Herstellern kaufen die garantieren, dass der Ginseng pestizidfrei ist und wenn es sich um Red Panax Ginseng handelt, die Ernte erst ab dem 6. Wachstumsjahr erfolgt ist. Setzen Sie unbedingt auf Qualität, denn manche sogenannte „Ginseng-Präparate“ zeigten bei Warentests, dass keinerlei Ginseng im Produkt nachgewiesen werden konnte.


Literaturverzeichnis

  1. Lee ST. Ch. K. Sim JY, Heo JH. Kim M. Department of Neurology, Seoul National University Hospital, Seoul, South Korea; Juli-Sept. 2008
  2. Hofseth L.J. Wargovich M.J.: Inflammation cancer and targets of Ginseng. J.Nutr. 2007 (ISSN: 022-3166)
  3. Yin YR, Yu JU, Lee JJ et al.: Antithrombotic and antiplatelet activities of Korean red ginseng extract; Basic Clin. Pharmacol Toxicol 2007; (ISSN; 1742-7835)
  4. Teng CM. Kuo SC, Ko FN et al.: Antiplatelet actions of panaxynol and ginsenodides isolated from ginseng; Biochim Biyphys Acla 1989 (ISSN: 006-3002)
  5. Matsuda H, Namba K, Fukuda S: Effect of ginsenoside Ro on the blood coagulative and fbrinolytic system. Chem. Pharmaceut. Bull 1986; 2100ff.
  6. Kaneko H and Nakanishi K: Proof of the Mysterious Efficacy of Ginseng: Basic and Clinical Trials: Clinical Effects of Medical Ginseng, Red Ginseng, J. Pharmacol Sci 2004; 95;
  7. Banerjee U and Izquierdo JA: Antistress and antifatique properties of Panax Ginseng; Comparison with Piracetam; Acta physiol. Latinoam 1982; 32
  8. University of Maryland Medical Center: Asian Ginseng: Asian Ginseng can improve the function of the immune system
  9. University of Maryland Medical Center: Asian Ginseng was found to reduce fatique in a study of 332 people
  10. University of Maryland Medical Center: Ginseng increases quality of life
  11. University of Maryland Medical Center: Fertility and erectile dysfunction; Asian Ginseng increases sex drive and decreased erection problems
  12. Yun TK, Choi SY, Yun HY: Epidemiological study on cancer prevention by ginseng; Accessed Oct. 17th2013
  13. Kang SM et al.: „Immunomodulatory activity of red ginseng against influenza A virus infection”, Nutrients, Januar 2014
  14. Jung JH et al.: “The effect of Korean red ginseng on allergic inflammation in a murine model of allergic rhinitis”, Journal of Ginseng Research, April 2013
  15. Lee JS et al.: „Korea red ginseng on Helicobacter pylori-induced halitosis: newer therapeutic strategy and a plausible mechanism“, Digestion, September 2009
  16. Song MY et al.: „Influence of Panax ginseng on obesity and gut microbiota in obese middle-aged Korean women“, Journal of Ginseng Research, April 2014
  17. Barton DL et al.: „Wisconsin Ginseng (Panax quinquefolius) to improve cancer-related fatigue: a randomized, double-blind trial, N07C2“, Journal of the National Cancer Institute, August 2013